Uwe Henrik Peters

Uwe Henrik Peters wurde am 21. Juni 1930 in Kiel geboren und lebt in Köln. Er ist ein deutscher Arzt für psychische Erkrankungen, Psychotherapeut (Psychoanalyse, Verhaltenstherapie) Neurologe und Autor. Eines seiner wichtigsten Werke ist das Standardwerk Lexikon Psychiatrie, Psychotherapie, Medizinische Psychologie (7. Neuauflage, 2017). desweiteren ist Peters Verfasser und Herausgeber zahlreicher Arbeiten zur Psychiatrie und Neurologie und deren Geschichte.


Herkunft

Uwe Henrik Peters wurde als Sohn des Arztes Maximilian Peters und dessen Ehefrau Erna Friederike geborene Sass in eine große Schleswig-Holsteinisch-Dänische Ärzte- und Apothekerfamilie mit langer Geschichte hineingeboren. Peters wuchs in Preetz/Holstein auf und lebt heute in Köln. Auf Empfehlung seines Vaters las Peters bereits als 17-Jähriger Das Diktat der Menschenverachtung. Eine Dokumentation; von Alexander Mitscherlich und Fred Mielke. Dies war nicht nur ausschlaggebend für seine Berufswahl, sondern auch für seinen weiteren Berufsweg bestimmend.


Studium

Uwe Henrik Peters studierte von 1951 bis 1956 Medizin in Kiel, Freiburg/BR., Straßburg und Heidelberg. 1957 promovierte Peters in Kiel an der Christian-Albrecht-Universität im Fach Medizin.


Werdegang

1957-1958 Medizinalassistent u. a. am Institut für Physiologische Chemie der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. 1959-1969 war er als wissenschaftlicher Assistent und Oberarzt an der Psychiatrischen und Nervenklinik der Universität Kiel tätig. 1965 habilitierte er sich für die Fächer Neurologie und Psychiatrie[1]. 1969 wurde er auf den Lehrstuhl für Neurologie und Psychiatrie der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz berufen und war dort 1970-1979 zugleich Direktor der Neuropsychiatrischen Universitätsklinik. 1976-1978 war er Prodekan der Medizinischen Fakultät der Johannis-Gutenberg-Universität Mainz. Ab 1979 war er ordentlicher Professor der Neurologie und Psychiatrie und zugleich Direktor der Universitätsnervenklinik der Universität zu Köln. Dies blieb er bis zu seiner Emeritierung 1996. Er lebt in Köln und ist verheiratet mit Anna Martini (1988-). Er hat 4 Kinder, darunter die Schauspielerin Caroline Peters.


Ehrungen

  • Peters ist Ehrenmitglied zahlreicher psychiatrischer Fachgesellschaften u. a. in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Ägypten, Chile, Argentinien (APSA), wie auch des Weltverbandes der Psychiatrie und der Fédération Française de psychiatrie.
  • Er ist Fellow der American Psychiatric Association und Ehrenmitglied des Istituto Internazionale di Psichiatria e Psicoterapia Sanremo. Ehrenmitglied auch des Sozialwerks Afrika e.V.
  • Peters ist Mitglied der American Association for the Advancement of Science.
  • Die Universidad Ricardo Palma in Lima (Peru) verlieh ihm 2004 die Ehrendoktorwürde.[i]


1991 war er Stipendiat der Taniguchi Foundation (Geschichte der Medizin) in Kyoto (Japan).[2] Von 1991 bis 1994 amtierte er als Präsident und Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde. Als solcher leitete er 1992 in Köln den Jubiläumskongress zum 150jährigen Bestehen der Gesellschaft. 1992 war er Initiator und Vorsitzender der ersten deutsch-israelischen Psychiaterkonferenz nach dem 2. Weltkrieg in Jerusalem. 1992 wurde auf sein Betreiben hin das Fach „Psychiatrie“ in „Psychiatrie und Psychotherapie“ unbenannt und vom Deutschen Ärztetag in Köln in die Weiterbildungsordnung aufgenommen. Peters war Adjunct Professor for German Literature an der Cornell University in Ithaca, New York. 1995 wurde er zum External Examiner an der University of Malay in Kuala Lumpur (Malaysia) berufen. Als langjähriger Sachverständiger und Mitglied der Kontrollkommission am Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) ...(1974-1995) war Peters für die Gebiete Medizinische Psychologie und Nervenheilkundliches Stoffgebiet verantwortlich. Als langjähriges Mitglied des Deutschen Epilepsiekuratoriums (1976-1992) hat er an mehreren Denkschriften zur Lage der Epileptiker in Deutschland mitgewirkt.

Im Weltverband für Psychiatrie (WPA) arbeitete er 1973-1996 als Vorsitzender der Sektion Humanities in Psychiatry und als Mitglied des Comitees weiterer Sektionen (Clinical Psychopathology, Mass Media and Mental Health, Conflict Management and Conflict Resolution, Preventive Psychiatry, Mental Health and Ecology, Psychotherapy). 1993 war er Präsident des Regional Symposiums (Europe) des Weltverbandes Psychiatrie in Köln. 1991-1996 war er Mitglied des Councils des Weltverbandes (Vertreter für Europa). 1993 und 1996 wurde er vom Nominierungskomitee der WPA als Präsident des Weltverbandes der Psychiatrie nominiert.

Viele seiner Arbeiten wurden in andere Sprachen übersetzt, u. a. ins Französische[ii], Englische[iii], Italienische[iv], Ungarische[v], Russische[vi], Spanische[vii], Japanische[viii].


Forschungsschwerpunkte

Schizophrenie

Es gebe zwei wirklich beweisende Zeichen für Schizophrenie, das Zeichen der sog. Zerfahrenheit und die Wortfeldstörung (Satzfeldstörung, Zeichenfeldstörung).

Bei dem als Zerfahrenheit bezeichneten Störung werde der Gedankengang einer sprachlichen Äußerung an einer völlig unerwarteten Stelle unterbrochen. Ebenso beginne unerwartet unmittelbar darauf ein völlig anderer Gedankengang. Weder der Sprecher noch der unvorbereitete Zuhörer bemerkten das. „Sehr viel einfacher wird es, wenn man auf das übergeht, worum es wirklich geht: Texte, gesprochene und geschriebene. Ein heiles Textstück reiht sich an ein anderes heiles Textstück an und immer so weiter. Aber zwischen diesen Textstücken besteht kein Zusammenhang, jedenfalls kein für den normalen Sprecher einer Sprache erkennbarer.“[3] Weil keiner der beiden Gesprächsteilnehmer den Fehler bemerke, folge daraus eine schwere Kommunikationsstörung. Der Betreffende werde aus der menschlichen Gemeinschaft ausgeschlossen und müsse unter Umständen den Rest seines Lebens in einem psychiatrischen Krankenhaus verbringen. Diese Störung sei im Prinzip schon 300 Jahre bekannt und wurde erstmals von Christian Wolff beschrieben.[4]

Die von Peters erstmals beschriebene Wortfeldstörung[5] sei ein ebenso nur bei Schizophrenie vorkommendes Sprachphänomen. Ein Wort werde anders verstanden als es vom Sprecher gemeint und das nach allgemeinem Sprachverständnis unbedingt so zu verstehen sei. Statt auf ein Wort kann sich das «Mißverständnis» Merkmale der Umwelt (Zeichenfeldstörung) beziehen. „Dabei wird einer bestimmten Wahrnehmungssituation ein Zeichencharakter zugemessen, den sie nach der allgemeinen kulturellen Situation und nach normaler Alltagserfahrung nicht besitzt.“[6] Dem Schizophrenen werde eine vermeintlich auf ihn gemünzte Botschaft übermittelt.

Beiden Phänomenen sei gemeinsam, dass sie aus dem „Sinn“ eines Textes (also der Semantik) jedes Mal neu entstünden und daher keiner Regel unterlägen. Eine Entstehung sei nur psychisch, aus der Psyche heraus denkbar, was sich mit den fehlenden Hirnbefunden decke.


Emigrationsarchiv zur Emigration jüdisch-deutscher Psychiater

Peters gründete 1973 das Archiv zur Zwangsemigration deutsch-jüdischer Psychiater während der Nazizeit.[7] Dies enthält die Lebensdaten und Lebensgeschichten von ca. 600 deutsch-jüdischen Psychiatern, die während der Nazizeit in die Emigration gezwungen worden. Sie seien in ungefähr 40 Länder gegangen, vor allem aber nach England, Nord- Südamerika und nach Palästina. Während der Zeit in welcher in Deutschland die Geisteskranken ermordet worden seien, sei die durch deutsche Emigranten vermittelte Psychiatrie in Welt führend gewesen.[8]


Psychische Folgen nach Überleben des Holocaust

Bei der überwiegenden Mehrheit der Überlebenden der Naziverfolgung hätten sich nach der Befreiung bleibende psychische Folgen eingestellt, die anfangs nicht erkannt und nicht entschädigt worden und unter dem Namen „Überlebendensyndrom“ zusammengefasst werden. „Zu den Besonderheiten des Überlebenden-Syndroms gehören die fortbestehende Verfolgungsangst, der Kampf gegen die aufkommende Erinnerung, innere Spannung, Grübelzwang, ein dauerhaft geschwächtes Selbstwertgefühl, Verstimmbarkeit, Gefühl der Überlebensschuld, Initiativlosigkeit, apathische Zurückgezogenheit, Eintrübung sozialer Beziehungen, Unfähigkeit zu Frohsinn und Genuß sowie die Wiederkehr der Verfolgung in Träumen.“[9] Auch zweite und dritte Generation seien noch davon betroffen, wenn auch in anderen Formen.[10]


Nazipsychiatrie

„Nazipsychiater stimmten vorbehaltlos der Überzeugung ihrer ideologischen Genossen von der Überlegenheit der nordischen oder arischen Herrenrasse zu.“[11] Als deren Folge ein Massenmord an psychisch Kranken durchgeführt worden sei.


Psychohistorische Untersuchungen

galten bekannten Persönlichkeiten, u. a. Friedrich Hölderlin[12], Robert Schumann[13], Anna Freud[14], Heinz Kohut[15], Friedrich Nietzsche[16] und Mary Barnes[17]. Oder es wurden Fälle untersucht, bei denen es sowohl in der Fachdiskussion als auch in der öffentlichen Diskussion um die Frage ging, ob eine Schizophrenie bestand oder nicht. So sei es in dem Falle des norwegischen Massenmörders Anders Breivik auf Grund des fast vollständig veröffentlichten Materials völlig berechtigt gewesen, dass vom Gericht entgegen einem Expertengutachten die Abwesenheit vom Geisteskrankheit festgestellt sei.[18] Dagegen sei im Falle des Attentäters John Warnock Hinckley jr., der ein Attentat auf den amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan verübt habe, eine Schizophrenie diagnostiziert und die Unterbringung angeordnet worden, obwohl die reichlich veröffentlichen Unterlagen dazu keine Handhabe geboten hätten.[19]


Epilepsie

Die Epilepsie ist eine chronische psychische Krankheit, bei es gelegentlich zu epileptischen Anfällen kommt. Das ist die noch nicht einmal übertriebene Grundaussage in allen Darstellungen, die Peters dazu gegeben hat.

„Eine halbe Million Menschen in Deutschland leiden an einer Epilepsie. Davon sind 200.000 unter 16 Jahre alt. In den USA gibt es 6 Millionen Epileptiker. Es gibt fast ebenso viele Epileptiker, wie an einer Alzheimer Demenz leidende Menschen. Die Epilepsie wird häufig nur als ein körperliches Leiden besonderer Art wahrgenommen oder sogar von anderen Hirnkrankheiten und ihren Folgen nicht unterschieden. Die epileptischen Anfälle werden beachtet, sorgfältig untersucht, klassifiziert und mit Sorgfalt unterdrückt oder gedämpft, jedoch die Sache wird damit abgeschlossen. Wie unterscheiden sich Epileptiker von anderen Menschen? Wie erlebt sich der Anfallskranke selbst? Wie erlebt er seine Anfälle, sein Wesen, seine Stellung in unserer Welt, in seiner Familie, unter anderen Kranken usw.

Die Epileptiker stellen eine Gruppe von Behinderten dar, die im Vergleich zu anderen Krankengruppen mit langdauernden Krankheiten, am meisten benachteiligt sind. Während sich die Bevölkerung an körperlich Behinderte und selbst an Demente gewöhnt hat, sie nicht nur toleriert, sondern ihnen behilflich ist, wo es nur geht, kann ein Epileptiker mit keinem Verständnis und Behilflichkeit rechnen.“ [20]

„All dies hat dazu geführt, dass im führenden amerikanischen Klassifikationssystem DSM V die Epilepsie nicht mehr als psychische Krankheit enthalten ist. Vielmehr werden etwa auftretende psychische Auffälligkeiten fälschlich als Folge „eines medizinischen Krankheitsfaktors“ (der Anfälle) gesehen.“[21] „Die Probleme und Nöte in Zusammenhang mit der Epilepsie sind im Laufe der Jahrhunderte und selbst Jahrtausende ziemlich gleich geblieben. In der industrialisierten Medizin der Gegenwart wird der ganze große Bereich der psychischen Besonderheiten in Zusammenhang mit Epilepsie oft nur in wenigen Symptomen und Stichworten zusammengefasst. Auch Lebensgeschichte, Krankengeschichte und Krankheitsgeschichte gelten vielfach als nicht erwähnenswert und kommen zum Beispiel im schon genannten System DSM V überhaupt nicht vor.“[22]


Festschriften

  • Marneros, A. & M. Philipp: Persönlichkeit und psychische Erkrankung. Festschrift zum 60. Geburtstag von U. H. Peters. Berlin, Heidelberg, New York u.a. 1992. ISBN 3-540-55127-1
  • Gesammelte Vorträge des Symposiums zu Ehren des 75. Geburtstages von U. H. Peters: Was die Aufmerksamkeit erregt. Köln 2008. ISBN 978-3-931906-04-7
  • Andreas Marneros & Anke Rohde (Hrsg.). Festschrift zum 80. Geburtstag von Uwe Henrik Peters. Sapientiae cupido patria esse cariorem und das Lied der Sirenen. Köln 2013. ISBN 978-3-931906-14-6


Schriften (Auswahl)

Prosa

  • Das exogene paranoid-halluzinatorische Syndrom. Basel 1967. ISBN: 978-3-8055-0316-7.
  • Denken, Fühlen und Empfinden Schizophrener. Die Psyche des Schizophrenen. 3. Auflage. Köln 2017. ISBN 978-3-931906-37-5 – Zweiter Band, Köln 2015. ISBN 978-3-931906-34-4
  • Meine Kindheit unter Hitler, Audio-CD – Audiobook, ANA Publishers, Köln 2012, ISBN 978-3-931906-10-8
  • Nazipsychiatrie. Aufstieg und Fall, ANA Publishers, Köln 2011, ISBN 978-3-931906-16-0
  • Gefangen im Irrenhaus – Robert Schumann, ANA Publishers, Köln 2011, ISBN 978-3-931906-07-8
  • Robert Schumann – 13 Tage bis Endenich, ANA Publishers, Köln 2009, ISBN 978-3-931906-06-1
  • Robert Schumann. Melancholische Gemütszustände und schöpferische Kraft, in: Zwischen Poesie und Musik. Robert Schumann – früh und spät, Begleitbuch und Katalog, hrsg. von Ingrid Bodsch und Gerd Nauhaus, Bonn: Stroemfeld, ISBN 3-86600-000-6
  • Robert, Clara und Johannes. Schumanns letzte Jahre. ANA Publishers, Köln 2013. ISBN 978-3-931906-23-8.
  • Peters, U. H. und K. Pollak: Vom Kopfschmerz kann man sich be­freien. Erfahrungen aus einer Kopfschmerzklinik. Kindler: München 1976. ISBN 3-463-00649-9.
  • Die erfolgreiche Therapie des chronischen Kopf­schmerzes. Perimed-Verlag, Erlangen 1983. ISBN 3-88429-121-1.
  • Peters, U. H. und H. Rieger: Das Pickwick-Syndrom. Schlafanfälle und Periodenatmung bei Adipösen. Urban & Schwarzenberg, München 1976. ISBN 3-541-07771-9.
  • Ist die Psychiatrie eine aussterbende Disziplin? – Entwicklungen der Psychiatrie. Berlin und Heidelberg: Springer, 2006, ISBN 978-3-540-30099-1 (Print)
  • Psychiatrie im Exil: die Emigration der dynamischen Psychiatrie aus Deutschland 1933–1939, Düsseldorf: Kupka, 1992 ISBN 3-926567-04-X.
  • The Emigration of German Psychiatrists to Britain. In: Hugh Freeman & German E. Berrios (Eds.): 150 Years of British Psychiatry. Vol. II. The Aftermath. Athlone, London & Atlantic Highlands, NJ. 1996 pp 565-580. ISBN 0-485-11506-9.
  • Übertragung - Gegenübertragung. Geschichte und Formen der Beziehungen zwischen Psychotherapeut und Patient. Kindler, München 1977, ISBN 3-463-02185-4. Berlin 2016 ISBN 3-463-02185-4.
  • Anna Freud. Ein Leben für das Kind. Biografie, 2. Aufl. Kindler, München 1979, ISBN 3-463-00762-2. Überarbeitete Taschenbuchausgabe. Fischer, Frankfurt am Main 1984. ISBN 978-3-596-25625-9
  • Hölderlin: wider die These vom edlen Simulanten, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt, 1982 ISBN 3-499-25164-7
  • Caroline Peters & Uwe Henrik Peters: O’ könnt’ euch noch einmal sehen. Robert und Clara Schumann – Anfang und Ende einer Ehe. ANA Publishers, Köln ISBN 978-3-931906-12-2
  • Уве Генрих Петерс. Немецкая психиатрия: Прошлое и настоящее. К.: Ассоциация психиатров Украины, 1996. - 40 с. ISBN 90-72657-10-1
  • Was dachte Nietzsche als er kein Denker mehr war. – Nietzsches Demenz. ANA Publishers, Köln 2013. ISBN 978-3-931906-27-6
  • Heinz Kohut – Über das Selbst und sich selbst. ANA Publishers, Köln 2013. ISBN 978-3-931906-33-7
  • Dalle Ore, G., F. Gerstenbrand, C.H. Lücking, G. Peters und U. H. Peters (Hgg.): The Apallic Syndrome. Springer, Berlin-Heidelberg-New York 1977. ISBN 3-540-08301-4 – ISBN 0-387-08310-4.
  • Psychopathologie im 21. Jahrhundert. ANA Publishers, Köln 2010. ISBN 3-931906-11-5
  • Karsten Jaspersen – 1940 ... der einzige deutsche Psychiater, der alles riskierte, um den Krankenmord zu verhindern. ANA Publishers, Köln 2013. ISBN 978-3-931906-25-2.
  • Epilepsie. Erleben, Fühlen und Denken der Epileptiker und ihrer Familien. ANA-Publishers, Köln 2017. ISBN 978-3-931906-40-5. (auch als Bod Amazon.de)
  • Nazipsychiatrie - Aufstieg und Fall. ANA Publishers, Köln 2011. ISBN 978-3-931906-16-0.
  • Der Ur=Sprung der Psychotherapie. Boltens Gedanken von psychischen Curen. Das erste Lehrbuch der Verhaltenstherapie 1751 – Mit umfassenden Erläuterungen. ANA Publishers, Köln, 2017. ISBN 978-3-931906-38-2.


Nachschlagewerke

  • Autor: Psychiatrie-Wörterbuch von A bis Z : Englisch – Deutsch Deutsch – Englisch. 1. Auflage 2017. Elsevier München. ISBN 978-3-437-15066-1
  • Autor: Lexikon Psychiatrie, Psychotherapie, Medizinische Psychologie. 7. Neuauflage 2016, Urban & Fischer, ISBN 9783437150630
  • Autor: Wörterbuch der Psychiatrie und medizinischen Psychologie. 1. Auflage 1971, 6. Neuauflage Fischer bei Elsevier 2007, ISBN 978-3-437-15061-6
  • Autor: Wörterbuch der Tiefenpsychologie. Geist und Psyche. Kindler, München 1978. ISBN 4-346-00734-7


Herausgeber, Autor und Übersetzer

  • Mitherausgeber, Übersetzer und Autor: Freedman, A.M., H.I. Kaplan, B.J. Sadock und U. H. Peters: Psychiatrie in Praxis und Klinik. 7 Bde. Thieme, Stuttgart 1984-1994.


Herausgeber und Autor

  • Psychologie des 20. Jahrhunderts, Band X, Psychiatrie. München 1980. ISBN 3-463-24010-6. - Kindlers Psychologie des zwanzigsten Jahrhunderts - Psychiatrie. 2 Bände. Weinheim und Basel 1983. ISBN 3-407-83058-0/2.
  • 1970-1998 Mitherausgeber der Fortschritte der Neurologie-Psychiatrie. Thieme, Stuttgart.
  • 1970-1998 Mitherausgeber der Monographienreihe Sammlung psychiatri­scher und neurologischer Ein­zel­darstellungen, Thieme, Stuttgart.
  • Herausgeber. Reihe: Grundbegriffe der Psychoanaly­se, Kindler, München
  • Herausgeber. Reihe: Psychopathologie und Humanwissenschaften, Lang, Bern.
  • Mitherausgeber und Autor. Peters, U. H., M. Schifferdecker, A. Krahl: 150 Jahre Psychiatrie. Das Jubiläumswerk der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde. 2 Bde., ANA Publishers, Köln 1996. Bd.1: ISBN 3-9311906-01-9, Bd. 2: ISBN 3-9311906-02-9


Literatur

Uwe Henrik Peters: Psychiatrie im Exil. Die Emigration der dynami­schen Psychiatrie aus Deutschland 1933-1939. Düsseldorf 1992.

Uwe Henrik Peters. Emigration deutscher Psychiater nach England. Teil 1: England als Exilland für Psychiatrie. Fortschr. Neurol. Psychiatr. 64 (1996) 161-167

Uwe Henrik Peters: Nazipsychiatrie - Aufstieg und Fall. ANA Publishers, Köln 2011.

Uwe Henrik Peters: Karsten Jaspersen – 1940 ... der einzige deutsche Psychiater, der alles riskierte, um den Krankenmord zu verhindern. ANA Publishers, Köln 2013.



Einzelnachweise

[1] Peters, U. H.: Das exogene paranoid-halluzinatorische Syn­drom. Basel 1967. ISBN: 978-3-8055-0316-7

[2] Peters, U. H.: The Diagnostic "Picture" in Psychiatry - As Con­trasted with a List of Criteria. In: Yosio Kawakita, Shizu Sakai, and Yasuo Otsura (Eds.): History of Psychiatric Diagnoses. Ishiyaku EuroAmerica, Tokyo, Japan 1997, pp 1-26.

[3] Peters, U. H.: Schizophrenie – Denken, Fühlen und Empfinden Schizophrener Die Psyche der Schizophrenen Bd. 1. Köln 2014, S. 156.

[4] Wolff, Christian: Vernünfftige Gedancken Von den Kräfften des menschlichen Verstandes Und Ihrem richtigen Gebrauche in Erkäntniß der Wahrheit. Halle: Renger 1713. – 8. Aufl. 1736. Erstes Kapitel.

[5] Peters, U. H.: Wortfeld-Störung und Satzfeld-Störung. Inter­pretation eines schizophrenen Sprachphänomens mit struktu­ralistischen Mitteln. Arch. Psychiatr. Nervenkr. 217 (1973) 1-10.

[6] Peters, U. H.: Schizophrenie – Denken, Fühlen und Empfinden Schizophrener Die Psyche der Schizophrenen Bd. 2. Köln 2015, S. 26.

[7] Peters, U. H.: Einrichtung eines »Archivs zur Emigration deutschspra­chiger Psychiater« an der Neuro-Psychiatrischen Universitätsklinik Mainz. Nervenarzt 44 (1973) 56.

[8] Peters, U. H.: Psychiatrie im Exil. Die Emigration der dynami­schen Psychiatrie aus Deutschland 1933-1939. Düsseldorf 1992. - Peters, U. H.: Emigration deutscher Psychiater nach England. Teil 1: England als Exilland für Psychiatrie. Fortschr. Neurol. Psychiatr. 64 (1996) 161-167.

[9] Peters, U. H.: Die psychischen Folgen der Verfolgung. Das Über­leben­den-Syndrom. Fortschr. Neurol. Psychiatr. 57 (1989) S. 169.

[10] Peters, U. H.: Angst noch in der dritten Generation? Süddeutscher Rundfunk. Reihe Lebendige Wissenschaft. Gesendet 13.4.1986.

[11] Peters, U. H.: Nazipsychiatrie - Aufstieg und Fall. Köln 2011. S. 32.

[12] Peters, U. H.: - Hölderlin. Wider die These vom edlen Simulanten. Rowohlt: Reinbek b. Hamburg 1982. ISBN 3-499-25164-7.

[13] Peters, U. H.: Robert, Clara und Johannes. Schumanns letzte Jahre. ANA-Publishers, Köln 2013. ISBN 978-3-931906-23-8

[14] Peters, U. H.: Anna Freud. Ein Leben für das Kind. 2. Aufl., Kindler: München 1979. ISBN 3-463-00726-2

[15] Peters, U. H.: Heinz Kohut – Über das Selbst und sich selbst. ANA-Publishers, Köln 2014. ISBN 978-3-931906-33-7

[16] Peters, U. H.: Was dachte Nietzsche als er keine Denker mehr war. – Nietzsches Demenz. ANA-Publishers, Köln 2013. ISBN 978-3-931906-27-6

[17] Peters, U. H.: Mary Barnes. Psychopathologische Literatur­interpreta­tion am Beispiel einer literarischen Gat­tung: Psychose-Fiktion. In: Urban, B. und W. Kudszus (Hgg.): Psycho­analytische und psychopatholo­gische Literaturinter­pretation. Wissenschaftliche Buchgesellschaft: Darmstadt 1981. S. 280-299.

[18] Peters, U. H.: Schizophrenie – Denken, Fühlen und Empfinden Schizophrener Die Psyche der Schizophrenen Bd. 1. Köln 2014, S. 263.

[19] Peters, U. H.: Der Hinckley-Fall und einige Folgen für die Psychiatrie. Fortschr. Neurol. Psychiat. 58 (1990) 339-342.

[20] Epilepsie. Erleben, Fühlen und Denken der Epileptiker und ihrer Familien. ANA-Publishers, Köln 2017. ISBN 978-3-931906-40-5. S. 15.

[21] Epilepsie. Erleben, Fühlen und Denken der Epileptiker und ihrer Familien. ANA-Publishers, Köln 2017. ISBN 978-3-931906-40-5. S. 16.

[22] Epilepsie. Erleben, Fühlen und Denken der Epileptiker und ihrer Familien. ANA-Publishers, Köln 2017. ISBN 978-3-931906-40-5. S. 18.

[i] Clio y Psiqe. Universidad Ricardo Palma, Lima 2004.

[ii] Peters, U. H.: Anna Freud. Traduit de l'allemand par Jeanne Étoré. Édition Balland, Paris 1987. ISBN 2-7158-0618-3

[iii] Peters, U. H.: Studies in German Romantic Psychiatry. Justi­nus Kerner as Psychiatric Practitioner, E. T. A. Hoffmann as a Psychiatric Theorist. London 1990. ISBN 0-85457-149-3

[iv] Peters, U. H.: Robert Schumann e i tredici giorni prima del manicomio. F. Saba Sardi (Traduttore), Milano 2007.

ISBN 978-8877707901

[v] Peters, U. H.: Ferenczi Sándor és a magyar pszichoanalitikus iskola emigrációja. Psychiatria Hungarica 8 (1993) 243-258.

[vi] Peters, Uve Gendrich: Nemeckja Psichiatria. Proshloe i Nastojashhee. Associacija psichiatrov Ukrainy: Kiew 1996. ISBN 90-72657-10-1

[vii] Peters, U. H.: La psiquiatría alemana: pasado y presente (I). Revista de Psiquiatría del Uruguay. 60 (1996) 63-69; (II) 61 (1997) 49-56, (III) 121-128

[viii] Peters, U. H.: Insanity, the malingering as the Hel darling - posture or disease -?

translated by Seiichi Hanamura. Japanese Bulletin of Pathography (43): 2 -12 1992