Schizophrenie – Denken, Fühlen und Empfinden Schizophrener – Band 2

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Beschreibung

Der zweite Band zur Schizophrenie beleuchtet das große Thema von immer wieder anderen Seiten. Dazu werden teils jedem bekannte Beispiele benutzt ebenso wie ganz unbekannte. Es kommt darauf an, was diese Menschen, die man schizophren nennt, denken und fühlen und wie man das von allem anderen, was nur so ähnlich ist, dennoch unterscheiden kann. Sie geben es in dem, was sie sagen und vor allem schreiben selbst kund. Wie man solche Texte, gesprochene oder geschriebene Texte, entschlüsseln kann, wird an den Beispielen aufgezeigt. Fast nebenher wird daraus deutlich, dass bei ihnen nicht die Maschine (das Gehirn) kaputt ist. Vielmehr sind es innere seelische Vorgänge, welche vorübergehend oder für lange Zeit zu Fehlern im Denken führen und Empfindungen verwirren. Es ist unsere Aufgabe als mitfühlende Menschen, Psychiater oder Psychologen zu verstehen und die verloren gegangene Kommunikation wieder herzustellen.

Das Buch bietet dafür zahlreiche Beispiele an. Die große Ungreifbare nennen die Franzosen die Schizophrenie, schizophrénie la grande insaisissable, die nirgendwo wirklich greifbare und nicht begreifbare Krankheit. In diesem Buch wird gezeigt, dass die Schizophrenie sehr wohl greifbar, umgreifbar und begreifbar ist. Man muß sich nur etwas von dem Gedanken lösen, im Gehirn forschen zu wollen. Wenn man stattdessen Sprache und Vernunft, vernünftiges Denken und Sprechen zum Forschungsgegenstand macht, bekommt man etwas Greifbares in die Hand. In diesem zweiten Band wird an Beispielen gezeigt, wie sich Schizophrenie genauer von anderem unterscheiden läßt.

Aus dem Inhalt:

War der Attentäter, der auf den amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan schoß, schizophren?

Wie war es nun wirklich mit Hölderlins Schizophrenie?

Passen Schizophrenie und Musik zusammen?

Warum gibt es so viele Vorurteile gegenüber über Schizophrenen?

Ein schizophrnieähnliches Problem der Sexualität.

Schizophrenie in der Neurosprache.

Hatte der wahnsinnige Nobelpreisträger John Nash wirkliche eine Schizophrenie?

Was kann man tun, wenn man selbst glaubt, man leidet vielleicht an einer Schizophrenie?


Uwe Henrik Peters, Universitätsprofessor, Dr. med. Dr. h. c. wurde 1930 in Kiel geboren. Er ist Psychiater, Psychotherapeut, Psychologe, Neurologe an der Universität zu Köln. 1969-1979 Direktor der Neuropsychiatrischen Universitätsklinik Mainz. 1979 bis seiner Eremitierung, 1996, Direktor der Nervenklinik der Universität Köln. 1993-1996 Präsident und Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychsomatik und Nervenheilkunde. Sein Lexikon Psychiatrie, Psychotherapie, Medizinische Psychologie (7. Aufl) ist das Standardwerk der Psychiater und Psychologen. Peters hat sich über Jahrzehnte mit dem Denken und der Sprache, den Gefühlen und den Empfindungen schizophrener Menschen beschäftigt und hat sie dadurch verstehen gelernt. Der von Peters herausgegebene 10. Band der Psychologie des 20. Jahrhunderts ist die bisher einzige Psychologie der Psychiatrie. Bücher über "Anna Freud", "Hölderlin", "Robert Schumann", "Irrenwitze und Psychiaterwitze", "Übertragung-Gegenübertragung" machten Peters auch außerhalb seines Faches bekannt. Es wurden etwa 400 weitere Arbeiten veröffentlicht. Peters ist Ehrenmitglied zahlreicher Fachgesellschaften in Europa, den Amerikas, Nahost und Fernost sowie des Weltverbandes der Psychiatrie.


Schizophrenie Bd. 2

Denken, Fühlen und Empfinden Schitzophrener. Die Psyche des Schizophrenen

von Uwe Henrik Peters

ISBN: 978-3-931906-34-4

381 Seiten

Zusätzliche Produktinformationen

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